Haim Steinbach - Objects for People
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Haim Steinbach: Die Neudefinition des Kunstobjekts Seit seinem Aufstieg auf der internationalen Kunstszene in den frühen 1980er Jahren erforscht Haim Steinbach (geboren 1944 in Israel, lebt in New York), wie Objekte in der Kunstwelt präsentiert und wahrgenommen werden. Durch verschiedene Präsentationsformate – ikonische wandmontierte Regale, Vitrinen, Trennwände und Gerüststrukturen – entzieht er Gegenstände ihrem alltäglichen Kontext und offenbart ihre anthropologische, ethnografische und...
Haim Steinbach: Die Neudefinition des Kunstobjekts Seit seinem Aufstieg auf der internationalen Kunstszene in den frühen 1980er Jahren erforscht Haim Steinbach (geboren 1944 in Israel, lebt in New York), wie Objekte in der Kunstwelt präsentiert und wahrgenommen werden. Durch verschiedene Präsentationsformate – ikonische wandmontierte Regale, Vitrinen, Trennwände und Gerüststrukturen – entzieht er Gegenstände ihrem alltäglichen Kontext und offenbart ihre anthropologische, ethnografische und ästhetische Bedeutung. Seine berühmten dreieckigen Laminatregale, die er 1984 entwickelte, zeigen eine eklektische Auswahl an Alltagsgegenständen. Indem er diese Objekte in einen Kunstkontext stellt, verwandelt Steinbach sie in Träger kollektiver Erinnerung und kultureller Identität. Eine visuelle Sprache zwischen Kunst und Alltag Im Gegensatz zu einem Sockel, der ein Objekt über andere erhebt, stellt die horizontale Struktur des Regals alle Objekte auf eine gleiche Ebene. Dies fördert einen Dialog zwischen Populärkultur und Hochkunst und verleiht den Objekten eine poetische und allegorische Dimension. Im Laufe der Jahre hat Steinbach seine visuelle Sprache erweitert und Elemente aus dem täglichen Leben und öffentlichen Räumen integriert, darunter: Tapetenstreifen und Pantone-Farbflächen Fragmente literarischer oder kommerzieller Texte Alltagsgegenstände als „Denkmäler“ vergangener Epochen Ein Dialog mit belgischen Sammlungen Für diese Ausstellung integriert Steinbach zwei bedeutende Projekte, die er mit belgischen Sammlern entwickelt hat: Display #31 – An Offering: Collectibles of Jan Hoet (1992) 3 (2000): Drei Stühle, drei Farbdosen und drei Pinsel aus der Sammlung von Herman Daled Diese Werke unterstreichen die intime Beziehung zwischen Objekten, ihrer Herkunft und den Geschichten, die sie erzählen. Verpassen Sie nicht diese faszinierende Ausstellung, in der Alltagsgegenstände als kraftvolle Kunstwerke neu gedacht werden.
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Zugänglichkeit
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Preise
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ErwachseneAb 10 €
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KindAb 2 €
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SeniorAb 6 €
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Student(in)Ab 2 €
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Artikel 271.25 €
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Zeitplan
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- vom 18. Mai 2025 bis zum 2. November 2025